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Eine Aktion vom Verband "Deutsche Organisierte Tätowierer E.V." die wir SEHR gerne Mitmachen!
So kann es einfach nicht weitergehen und auch wenn man nicht viel tun kann, sollte man so langsam auch nicht mehr vollkommen tatenlos bleiben.

Macht gerne alle mit! Ruft eure freunde und eure Tätowierer ebenfalls dazu auf.

Unsere Email ging an die Landesregierung Rheinland-Pfalz (buergerbuero@stk.rlp.de)

BITTE MACHT ALLE MIT und schickt ebenfalls eine E-Mail mit dem unten stehenden Text und dem Betreff "Tätowierstudios in Not - Existenzen vor dem Aus" an eure jeweilige Landesregierung. Die passende E-Mail Adresse findet man leicht im Internet.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wenden uns heute aus einem konkreten Anlass mit der Bitte um Gehör an Sie.

Wie wir aus diversen Medien erfahren haben, wird aus Teilen der Bundes- und Landesregierungen die Öffnung der Friseure in Erwägung gezogen, da hier mittlerweile „ein regelrechter Schwarzmarkt unter schlechten Hygienebedingungen“ entstanden sei.

Dieser Trend war in unserer Branche auch schon vor der Covid 19 Pandemie zu beobachten, erreicht aber momentan, in einer Zeit,in der die offiziellen und angemeldeten Tätowierstudios innerhalb des vergangenen Jahres über sechs Monate geschlossen sind, einen neuen Höhepunkt.

In deutschen Wohnzimmern, Küchen und Hobbykellern boomt das Geschäft mit „dem Tattoo“, hierzu gibt es tausende Beweise in den Sozialen Medien. Dies jedoch nicht von offiziellen Studios mit entsprechenden Hygienekonzepten, sondern von nicht gewerblich arbeitenden und somit auch nicht kontrollierten Hinterhoftätowierern, Privattätowierern oder wie immer man sie nennen will.
Diese haben gerade Hochkonjunktur. Dass dies in den allermeisten Fällen mit fragwürdigem Material unter noch fragwürdigeren Hygienebedingungen einher geht, wollen wir noch einmal gesondert erwähnen!

Wir wollen diesem Zusammenhang darum bitten, für uns, die angemeldeten Tätowierer die seit Jahrzehnten mit allerbesten Hygienekonzepten arbeiten, die sowieso (auch schon vor Covid 19) mit lückenloser Nachverfolgungsmöglichkeit der Kunden arbeiten und mit einem ungleich geringeren „Kundendurchlauf“ gegenüber Friseuren von ein bis zwei Kunden täglich, unsere Branche in der Pandemie nicht zu vergessen.

Zumal es sich bei beiden Berufsgruppen um körpernahe Dienstleistungen handelt, wir jedoch in den allermeisten Fällen nicht so „gesichtsnah“ arbeiten, wie Friseure.
Wir sind die mit Abstand am längsten geschlossene Branche nach der Veranstaltungsbranche. Selbst die Gastronomie hat Möglichkeiten, Einnahmen zu generieren, uns ist dies völlig verwehrt.

Rückblickend, den Zeitraum der letzten zwölf Monate betrachtend, sind wir nun schon über sechs Monate ohne Einkünfte. Die Hilfen decken bei Weitem nicht die Unkosten.

Deshalb wenden wir uns mit unserem Anliegen an Sie und möchten Sie deshalb bitten, im Rahmen Ihrer Möglichkeiten auf unsere Misere hinzuweisen.
Mittlerweile sind durch die andauernden Schliessungen die Existenzen von uns und vielen unserer Kollegen massiv bedroht und tausende von Arbeitsplätzen, unter Anderem auch die von Herstellern und Vertreibern von Tätowiermitteln, stehen hier auf dem Spiel.

Unsere Hygienestandards übertreffen die von Friseuren bei weitem und das schon seit Jahrzehnten.
Und es wurde bis jetzt kein Coronafall, der von einem Tätowierstudio ausging, bekannt oder nachgewiesen. Wir sind davon überzeugt, dass die Tätowierenden mit strengsten Hygienekonzepten keine Pandemietreiber sind.

Unser Standard (auch schon vor Covid-19) ist beispiellos.
Anders als bei den boomenden Heimtätowierungen, die im besten Falle nur künstlerisch mangelhaft und in keinster Weise kontrollier- oder nachverfolgbar sind.

Wir wünschen Ihnen alles Gute, viel Gesundheit und verbleiben

Mit freundlichen Grüßen

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